06. Januar

Die Gegend um Rotorua gilt als die Keimzelle der Maori-Kultur. So besuchen wir das »Whakarewarewa Thermal Reserve«, in dem Maori ihre Kultur darzustellen versuchen. Allerdings sehr touristisch und entsprechend »schweineteuer«. Dennoch bietet es uns einen ersten interessanten Einblick in die Maori-Kultur. Ein paar Maori- Häuser sind zu sehen. Es gibt ein Maoripa, ein Wehrdorf, das nachgebaut wurde, mit einem Versammlungshaus und einem Kriegskanu. Man kann Maoris beim Holzschnitzen sowie beim Flechten von Flachsröcken zuschauen. Kiwis (in diesem Falle die Vögel, die übrigens gar nicht fliegen können) gibt es auch hier. Und zudem gibt es hier den spektakulärsten Geysir der Region. Er bricht sogar aus, während wir da sind. Zum Abschluss schauen wir noch bei den traditionellen Maori-Gesängen und -Tänzen zu. Sehr lebendig. Schön ist allein schon die bunte Kleidung. Die Gesänge reichen von Liebesschwüren bis hin zu aggressiv vorgetragenen Kriegskulten. Weiter mit dem Rad. Wieder optimales Radwetter. Die Landschaft bleibt hügelig, wir warten weiter auf spektakulärere Abschnitte. Am Abend kommen wir an dem nächsten Touristenstädtchen, Taupo, an. Es liegt am größten See Neuseelands. Wasser- und Funsportarten werden hier in allen Variationen angeboten. Wir treffen uns aber mit den zwei Stuttgarterinnen Nanna und Maren, denen ich vor gut drei Wochen schon einmal im Outback Australiens begegnet war. Ein Pub hat lange auf, wir nutzen es bis zum letzten Atemzug.