07. Januar

Nach manchen Erledigungen in der Stadt geht es mittags entlang des »Lake Taupo«. Bisschen auf und ab, manchmal schöne Sicht auf den See. Ab und zu begegnen uns nun auch Radelfahrer, teilweise sogar »echte« Tourenradler. Gestern schon sahen wir zwei Liegeradfahrer. Nun überholen wir einen mittelalten Schweizer, mit langem, auffälligem Bart, der mit sechs Jugendlichen eine Radtour auf der Nordinsel macht. Bald biegen wir von der Hauptstraße ab, in Richtung Südwesten. Denn wir haben von einer schönen Straße dort gelesen, am Rande des »Tongario-Nationalparks«. Und ich habe den Eindruck, Neuseeland endlich einmal so zu erleben, wie ich es erhofft hatte. Wenig Verkehr, Hügel, dann Berge, viel Grün, von Palmen bis Tannen. Mein rechter Lowrider bricht nun endgültig, ich muss ihn ersetzen. Es geht in die Berge. über eine lang gezogene Steigung erreichen wir eine Höhe von ca. 1000 m. Auf einem der höchsten Berge (jene ragen hier bis max. 2797 m auf) liegen nun mitten im Hochsommer noch Schneereste. Ein Vulkan ist auch zu sehen. Die Landschaft wird deutlich karger, genau das Richtige für mich. übernachtung auf einem Caravan-Park. Mal wieder selbst kochen. Was Anderes als die in Tibet mehr als zur Genüge verzehrten Instant-Nudeln fallen uns aber nicht ein.