21. Januar

Zum ersten Mal in Neuseeland Gegenwind in der »australischen Stärke«. Verdammt kühl ist es auch, v. a., wenn die Sonne sich »versteckt«. Gerade mal max. 14° C. Eine Erkältung scheint im Anmarsch, der Hals »kratzt« schon. So ziehe ich noch ein dickes Langarmtrikot über. Allerdings schwitze ich so doch ziemlich stark, was sich auf den rauschenden und unangenehm kühlen Abfahrten als ungünstig erweist. Aber im Gegensatz zu anderen Radlern steigen wir nicht in Bus oder Auto um. So entdecken wir auch eine der berühmten »Bungee-Jumping-Brücken«, von welchen Wagemutige – an einem Seil befestigt – aus 43 Metern im freien Fall in den Fluss runter springen. Im Minutentakt tun sie das, für viel Geld. Was andere für eine Adrenalinspritze alles veranstalten? Ich fahre halt Rad dafür. durch ähnlich schöne Landschaft wie gestern nähern wir uns dann dem »Adventure-Zentrum« Neuseelands, Queenstown. Neben Bungeejumping ist hier Rafting, Mountainbiking, Jet-Boot und viele weitere Varianten (u. a. auch mit Helikoptern kombiniert) angesagt. Eine Kanadierin, die alles ausgekostet hat, ist in unserem Zimmer. Ihr war das aber alles zu langweilig. Ansonsten gibt es hier noch jeglichen Service, den sich Touris vorstellen können. Auch mal wieder schön.