22. Januar

Christian und ich planen im Groben den Rest unserer Neuseelandreise, wozu v. a. die Rückreise zum Flughafen in Auckland gehört, von wo aus wir wieder aus Neuseeland ausfliegen werden. Bahn- und Busreisen sind v. a. auf der Südinsel umständlich, kompliziert und langwierig. So entscheiden wir uns beide, von Christ Church, der »Hauptstadt« der Südinsel, nach Auckland zurückzufliegen. Das wird mein erster Inlandflug im Leben werden. Und das nur ein paar Tage nach der »ökodebatte«. Aber neben den Zeit- sprechen auch die Preisvorteile für diese Lösung. Eine Bahnfahrt wäre einiges, eine Busfahrt auch noch etwas teurer gewesen als der Weg »über den Wolken«. Mit dem Zug (+Fähre) wäre ich drei Tage unterwegs gewesen und hätte auch einige Male umsteigen müssen. Die »grüne Insel« schafft nicht unbedingt Anreize, umweltfreundlich zu reisen. Am Mittag ist die Jugendherberge ausgestorben. Alle sind sie auf irgendeinem Adventure-Trip, nur wir sind so »langweilig«, dass wir es vor uns verantworten können, entgegen den hiesigen Gepflogenheiten ausgerechnet in der »Funzentrale« Queenstown einen ruhigen Tag einzulegen. Für neuseeländische Verhältnisse ist hier nur die Internetnutzung preiswert. So nutze ich das aus und beantworte endlich mal wieder die in letzter Zeit bei mir eingegangenen Mails. Anschließend beginne ich noch das »Reisebericht schreiben«. Am Abend kommen noch Nanna und Maren an. Wir wollen übermorgen zu viert einen Track starten. Selbst in Queenstown ist am Abend nicht die Hölle los, so dass wir noch recht früh heimgehen.