31. Januar

Städte haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie zum Auffüllen der Energiereserven – gerade für einen Globetrotter mit knappem Budget – sehr geeignet sind. Wir nutzen das heute beim »All you can eat« im »Pizza Hut« schamlos aus. Zweieinhalb Stunden lang kann man für ca. 10 DM soviel Salate, Mehlspeisen, Pizzen, Nachtische etc. verspeisen, wie es nur geht. Ein Radlermagen hat schon recht viel Platz. Wir treffen hier wieder – zwei Tage, nachdem ich mit ihm ein paar km auf der Landstraße gemeinsam zurückgelegt habe – Dennis aus San Fransisco, der mit dem Rad für drei Monate durch Australien und Neuseeland unterwegs ist. Zu Hause ist er Ranger in einem Nationalpark in den Rockies. Zu Viert geht es dann in das hiesige Museum mit angeschlossener Art Gallery (Maren, wir müssen Paul noch eine Email schreiben.). Am Besten gefallen mir hier aber die dargebotenen Informationen über die subantarktischen Inseln (größtenteils auf den noch ca. 2000 km von Neuseeland zur Antarktis gelegen). Umso mehr sie sich dem Südpol nähern, umso karger werden diese Inseln. Kaum Menschen dort, am liebsten würde ich da gerade mal hin.