Bergrennen Bormio – Passo Stelvio (Stilfserjoch)

Liebe RadsportfreundInnen,

die Bergrennsaison ist kurz, daher folgt auch ein Höhepunkt dem nächsten in nur sehr knappen Abständen. Letzte Woche noch L`Alpe d`Huez, dieses Wochenende nun von deren Partnerstadt Bormio hinauf zu einem der höchsten und auch spektakulärsten Alpenpässe, dem Passo Stelvio („Stilfserjoch“).

War 2012 schon einmal bei diesem Rennen gestartet. Hatte damals aber am Vorabend vom nächstgelegenen Bahnhof Tirano an eine besonders herausfordernde Anreise über 38km in strömendem Regen inklusive Donnerschlägen und kam erst in der Dunkelheit völlig ausgefroren in Bormio an. Fror die ganze Nacht (weil ich auch keine trockenen Klamotten mehr hatte – der Regen hatte alles durchgeweicht). Fuhr dennoch am nächsten Tag ein passables Rennen, wurde bei kühler Witterung in 68:59 min. Zehnter (bei über 600 Teilnehmenden). Bei der guten Besetzung war das o.k. – hatte aber das Gefühl, dass die Regenaktion vom Vortag mich doch einige „Körner“ gekostet hatte. So wollte ich es auch in Bormio noch einmal besser machen. Gerne würde ich unter 67 min. bleiben. Der Anstieg ist gut 21,1 km (genau ein Halbmarathon) lang und überwindet 1533 Hm.

Anreise mit dem Zug bis Innsbruck. Dort treffe ich meinen alten Studienfreund Lienhart („Linse“) Troyer, mit dem ich im Auto bis Bormio fahre. Wir haben kurz vor dem Umbrailpass einen Kühlwasserschaden, daher kommen wir etwas später an. Aber es reicht noch gut, um die morgige Rennstrecke mit dem Rad abzufahren. Dabei fühle ich mich erneut gut, fahre recht locker bei guten Bedingungen 73:41 min.