Ebringer Bergsprint – Rennen

Von einem Hagelschauer geweckt. Frühstück bei Dauerregen. Mit Zug nach Freiburg, von nach Ebringen. Kurz vor Ankunft schwerer Gewitterschauer. Treffe schon einige „Bekannte“ von letzter Woche. Im Regen zweimal die Strecke abfahren. 2,27km mit 165 Höhenmetern. Anfangs fast ganz flach, dann ein steiles Mittelteil, anschließend deutlich flacher. Nur kurz vor dem Ziel noch einmal ein Stich. Fahre bei den „Tests“ 7 3/4 min. und 6 3/4 min. Starte mit Nr. 36. Fahre unten mit dem „großén Blatt“. Dann versuche ich einen Rhythmus im Steilen zu finden. Der Puls rast. Bin flott unterwegs. Im Flacheren kann ich wieder beschleunigen. Es ist aber hart. Versuche mich zu motivieren, nicht nach zu lassen. Der vor mir Gestartete hilft mir dabei, ich komme ihm langsam näher. Zieleinlauf nach 6:03 min. Eine min. nach mir ist Frederik Nagel (der Sieger vom Hochblauen) gestartet. Er kommt genau 60 sec. nach mir ins Ziel. Offenbar bin ich nicht schlecht gefahren. Fahre ins Ziel. Höre, dass ich 16/100 sec. hinter Frederik Nagel war. Kurz darauf kommt die Meldung, dass Jophannes Höfler nochmal 9 sec. schneller war. Gleich darauf kommt Marco Wiesler in den Zielraum, er war eine sec. hinter mir. Welch knapper Einlauf. Nette Gespräche im strömenden Regen im Zielbereich.

Ich muss weg, um 11:20 Uhr geht schon mein Zug in Schallstadt. Völlig durchnässt komme ich dort an. In Basel gibt es bald die Nachricht,. dass mein Zug nach Friedrichshafen „wegen Unwetter“ (umgestürzte Bäume?) nicht fährt! Ich bekomme nach langem Warten an der n“Information“ die Auskunft, dass ich nun – mit Rad – nur noch die Möglichkeit hätte, via Karlsruhe und München um 23:35 Uhr in Innsbruck an zu kommen. Falls alle Züge fahren würden… Ich will aber aus verschiedenen Gründen (Schlaf, Freunde besuchen) deutlich früher in Innsbruck sein. Es gibt eine Verbindung via Zürich, mit der ich schon um 18:06 Uhr in IBK ankäme. In Basel bitte ich den Zugchef, ob er im TGV eine Ausnahem machen könnte, wenn ich mein Rad auseinander baue. Nach längerem Zögern „genemigt“ er mir diese Ausnahme! Ähnliches wiederholt sich dann beim Umsteigen in Zürich im „Railjet“. Ich bin totel happy! So komme ich sogar fast eine Stunde früher als geplant in Innsbruck an – und muss nicht einmal einen Aufpreis zahlen!

Kurze Steigung nach Lans hinauf und einen schönen Abend bei Linse und Katrin bei gutem Essen. Linse montiert mir für das morgige Rennen noch ein 29er-Ritzel.