Höhenmeterweltrekord – Nachtrag

Um 7:55 Uhr wache ich auf, genauer gesagt weckt uns unser Sohn Simon – gerade rechtzeitig: denn um 8 Uhr habe ich ein schon vereinbartes Live-Interview mit SWR 4. Während des Frühstücks mit den meisten Helfenden der letzten beiden Tage meldet sich auch noch SWR 3 sowie SWR 1, denen ich beide auch ein Telefoninterview gebe. So langsam brechen alle auf, dieses traumhafte Wochenende geht zuende. Viele sagen mir, dass sie wie verzaubert sind und es ihnen schwer fallen wird, wieder in den Alltag zurück zu kehren. Ich selbst fahre direkt mit dem Zug nach Mannheim, wo ich noch ein neun Minuten langes Interview bei unserem regionalen TV-Sender „RNF-Life“ absolviere.

Auch die folgenden Tage sind noch geprägt von Interviews, von meist extrem positiven Rückmeldungen und von vielen Gesprächen über eine außergewöhnlich gelungene Veranstaltung. Interessant sind für mich auch die Erzählungen von Menschen, die bei der Veranstaltung eine bestimmte Aufgabe hatten bzw. als Zuschauende oder Besuchende zugegen waren. Ihre Erzählungen bereichern mein Bild, das sich ja nur aus den Situationen am Straßenrad, wo ich gerade fuhr, speist. Die vielen Geschichten am Rande bereichern mein Bild darum erheblich, unterstreichen aber nur noch mehr, dass es sich für viele Menschen um eine ganz besondere Veranstaltung handelte, die viele von ihnen noch in etlichen Jahren und Jahrzehnten im Herzen tragen werden. Dieser Umstand macht mich noch deutlich froher als der sportliche Erfolg.

Das Spendenbarometer für das Projekt in Cajamarca steigt bis 29.7. auf 19.607 €, die 21.086, 42 € analag zu meinen inzwischen bereits amtlich vermessenen Höhenmetern erscheinen greifbar.

Ich bin sehr dankbar für sehr Vieles.

Körperlich habe ich mich schnell erholt und steige auch bald wieder ins Radtraining ein.

Potentielle Sponsoren melden sich bei mir, die mich für die kommende Saison bei meinen sportlichen Vorhaben (Race across the alps und Duathlons) mit Material ausrüsten wollen. Und die bereit wären, ihr Netzwerk auch für die mir wichtige Botschaft für eine gerechtere Globalisierung zu nutzen.

Mein Weltrekordrad soll noch bei den 24-Stunden am Nürburgring am 20./21.8. zum Einsatz kommen und bald danach versteigert werden (auf alle Fälle können Gebote ab 2500 € für dieses Unikat auf www.misereor.de oder bei christoph.fuhrbach@bistum-speyer.de abgegeben werden – der komplette Preis wird an das Misereor-Projekt in Cajamarca gehen).