Transcontinental: Vorbereitungstour III (Brenner – Debrecen) – Rückreise nach Deutschland

Morgens will ich noch ein bisschen radfahren, um die Beine auf zu lockern. Es hatte aber gerade geregnet. So mache ich nur einen kleinen Spaziergang. Leider ist die zentrale Kirche noch geschlossen. Frühstück, 8:31 Uhr Abfahrt. Über Budapest und Wien. Dort größere Stellwerksstörung. Deutliche Verspätung. Viele Gespräche im Zug, besonders mit einem noch jungen Radfahrer aus Berlin, der gerade mit Bekannten eine Woche von Venedig nach Split geradelt ist. In München ist klar, dass ich (mit meinem Rad, das ich im ICE nicht mitnehmen darf) heute nicht mehr nach Hause komme. Komme von der Bahn daher ein nobles Hotel spendiert, direkt am Hauptbahnhof.

Am nächsten Tag mit dem Zug nach Mannheim. Dort direkt zu einer beruflichen Sitzung (wegen erneuter Bahnverspätungen komme ich zu spät). Dann mit dem Rad und einem kleinen Abstecher auf die Kalmit nach Hause.

Fazit: bin hoch zufrieden mit dem letzten Test: hatte keinerlei körperliche Beschwerden, auch nicht an den Knien. Konnte täglich im Schnitt über 300km fahren. Hatte dabei das Gefühl, dass durchaus mehr ginge. Beim TCR sollte ich v.a. weniger whatsapp schreiben (großer Zeitfresser) und keine Probleme mehr mit dem Navigieren haben – Johannes Beck und Christian Englert wollen mir nun eine – alle Regeln des TCR berücksichtigende – Strecke ausarbeiten, die ich dann „nur“ noch abfahren muss. Das sollte dann auch klappen.

Fühle mich schon wieder weitgehend erholt. Und freue mich bereits richtig auf das Rennen.

Melde mich kurz vor dem Start wohl noch einmal.

Herzliche Grüße und eine gute Sommerzeit,

Christoph